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< Valentina bei der Arbeit
Seit wenigen Wochen bin ich nun bei Thomas und Kerstin und fühle mich
pudel... ähm... mischlingswohl.
Als reinrassiger LASTRAMI (LAndSTRAßenMIx) hab ich mich schon bei allen Nachbarn vorgestellt und einen Freund gefunden. Er heißt Axel und ist ein ziemlich großer und stürmischer Rüde. Man kann aber prima mit ihm herumtollen. Im Garten habe ich von Oma Leib schon die
Regenwasser-Auffangbehälter erkundet, und ich kann Euch eines sagen: man kann super darin baden!
Frauchen hat mir auch schon die Umgebung von Metten gezeigt. Aber mal ganz ehrlich: musste sie mich wirklich schon um sechs Uhr früh eine Stunde zum Spa-zieren gehen mitschleppen!? Allerdings muss ich erzählen, dass ich dabei wieder viele tolle Sachen gefunden habe: Mäuse, Vögel, und eine Wiese, in der man sich so richtig hundemäßig wälzen kann.
Beim Einkaufen waren wir auch schon. Für die Arbeit, jawohl! Ich muss jeden Tag um acht Uhr mit in die Arbeit gehen, weil hier soooo viele Sachen zu erledigen sind: Mandanten begrüßen, Aktenvernichter anbellen, die Passanten auf der Straße vom Balkon aus genau beobachten, und und und...
Jedenfalls mussten wir für die Arbeit noch eine Hundedecke kaufen. Schließlich kann man sich nur so richtig zu Frauchens Füßen unter den Schreibtisch legen und ein bisserl dösen.
An den Hundegurt im Auto hab ich mich auch schon gewöhnt. Schließlich soll ja auch ich vor ungewünschten
Unfallfolgen geschützt werden.
Herrchen meint aber, dass ich mich beim Anlegen vom Gurt noch mehr stillhalten muss und nicht so rumwepsen darf.
Dabei ist das alles nur ein Trick. Wenn ich mich nämlich letztlich doch noch ruhig halte, bekomm ich zur Belohnung was zum Spielen oder ein Leckerli.
Überhaupt find ich das super, dass Herrchen mit mir immer so rumtollt.
Mittags hab ich auch schon eine Verabredung mit dem Balou. Wir gehen dann am
Bogenbachdamm spazieren.
So, jetzt hab ich Euch ja erzählt, wie die ersten Wochen bei meiner neuen Familie so abgelaufen sind.
Kerstin Achatz
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