Als meine Katze im Februar an FIP gestorben war, wollte ich eigentlich kein Haustier mehr. Zu schnell wurde mir meine Wohnung dann aber zu leer und ich entdeckte durch Zufall im Internet die Seite des Tierheims Wangering. Ich beschloss also, dort hin zu fahren und lernte so meinen Perserkater Pascha kennen.
Die erste Begegnung mit ihm war sehr lustig, da er vor kurzem geschoren wurde und mehr einem Schaf als einer Katze ähnelte.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fühlt er sich bei mir nun richtig wohl:
Bin ich ein paar Stunden nicht zu Hause, wartet er schon an der Wohnungstür auf mich. Will ich ein Buch lesen, sitzt er darauf und will kuscheln... Eines der lustigsten Erlebnisse war allerdings, als ich eines Abends gemütlich in meiner Badewanne lag. Pascha kam - wie immer - mit ins Bad und legte sich auf das Regal neben der Wanne. Als ich für kurze Zeit die Augen geschlossen hatte, machte es plötzlich “platsch” und neben mir lag ein völlig durchnässter, erschrockener Kater! Dieser schoss wie vom Blitz getroffen aus dem Bad. Mit seinem langen, klitschnassen Fell fühlte er sich wohl nicht so gut. Nachdem ich sein Fell getrocknet hatte, fiel mir erst auf, wie herrlich er nun nach meinem Zimt-Badezusatz roch.
Seitdem geht Pascha zwar immer noch mit ins Bad, nähert sich der Wanne aber nicht mehr...
Stefanie Ließ |
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