28.06.2009

Mitgliederversammlung

Abstimmungen, Fakten, ...

Die Vorstandschaft des Tierschutzvereins
(v.l.: Herbert Hiller, Agnes Holmer, Franziska Grabinger, Maria Schuhbaum, Christine Salmansberger, Frank Biesel, Maria Wörz, Dr. Anton Augenstein, Heike Vornehm.)

Am Sonntag den 28.06. fand die Mitgliederversammlung statt. 77 Mitglieder waren anwesend, davon 74 stimmberechtigte.

Neben dem Jahresbericht stand die Neuwahl der Vorstandschaft, der Beiräte und der Kassenprüfer an.

Herbert Hiller wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Frau Heike Vornehm und Frau Maria Schuhbaum gewählt. Als Schatzmeisterin Frau Agnes Holmer, als  Schriftführerin Christine Salmansberger. Als Beiräte Dr. Anton Augenstein, Frank Biesel, Maria Wörz, Franziska Grabinger. Als Kassenprüfer Gisela Ruh und Ingrid Arbinger.

Der Verein hat aktuell 923 Mitglieder und 32 Fördermitglieder.

Es wurden im Jahr 2008 138 Kleintiere, 126 Hunde und cirka 300 Katzen aufgenommen.

Die Anzahl der im Landkreis als vermisst gemeldeten Katzen ist in den letzten Monaten stark rückläufig.

Die Aufnahme von Hunden hat sich mit 56 Fundhunden und 70 Abgabehunden auf diesem relativ niedrigen Niveau eingependelt.

Das Thema Katzenseuche im Tierheim wurde behandelt und den Beteiligten die an der schnellen Bewältigung der Krise mitgeholfen haben gedankt.

Die Homepage im Internet wird für die Tiervermittlung immer wichtiger. Dies betrifft alle Altersgruppen, da sich auch ältere Menschen, die keinen Internetzugang haben, von ihren Kindern oder Enkeln informieren lassen.

Die finanzielle Situation gibt erstmals seit acht Jahren wieder erheblich zur Besorgnis Anlass, da viele außerordentliche Belastungen zu verkraften waren und mit dem Anschluss an die neue Kanalisation, Wasseranschluss, Heizung weitere erhebliche Belastungen auf den Verein zukommen. Dazu sind größere Investitionen in den Hunde-Quarantänebereichen erforderlich.

Das Spendenaufkommen ist nicht zuletzt durch die Finanzkrise stark zurückgegangen, da gerade die Weihnachtsspenden in der Regel von Zinszahlungen abgezweigt werden. Die Verluste in den Wertpapierdepots waren und sind aber erheblich und das Zinsniveau niedrig, sodass weiterhin von rückläufigen Spenden ausgegangen werden muss.

Die Stiftung Tierschutzverein Deggendorf hat dem Tierheim 10 000 Euro für den laufenden Betrieb zur Verfügung gestellt. Weitere Zuwendungen sind dieses Jahr nicht mehr möglich.

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