26.03.2009

Bericht "Im Zwinger auf den Hund gekommen" 
in der DZ vom 21.03.2009

Stellungnahme zu den vielen Mails und Anrufen

Da mich zu dem Bericht „Im Zwinger auf den Hund gekommen“ in der Deggendorfer Zeitung vom 21.03.2009 mehr als 30 Mails und Telefonanrufe erreicht haben, möchte ich hierzu kurz Stellung nehmen.

Eine Frage hierzu, die mich besonders beschäftigt lautete: „Was bringt einen Mann wie Sepp Schiller dazu, einen solchen Scheißdreck zu schreiben“. Hierzu kann ich nur sagen: „Keine Ahnung“. Schiller ist im Gegensatz zu einem seiner Kollegen aus unserer Sicht in Sachen Tier bisher noch nie negativ auffällig geworden.

Zur Sache möchte ich sagen, dass ich dem anonymen Hinweisgeber sehr dankbar bin, denn dieser Missstand musste einfach aufgedeckt werden. Sechs Quadratmeter Zwingerfläche, das ist für diese beiden Hunde nichts anderes als Tierquälerei, auch wenn dieser Vogelkäfig „sogar eine Dachrinne“ hat. Die gesetzliche Vorgabe zur Zwingergröße ist sowieso nur eine Mindestgröße und dem Bewegungsdrang dieser beiden Hunde keinesfalls angemessen. Mit der Weitwinkelaufnahme des Käfigs soll wohl der Leser in die Irre geführt und für die sechs Quadratmeter Fläche Größe vorgetäuscht werden um zu zeigen wie gut es die beiden Hunde haben. Über die 12 Quadratmeter Mindestgröße hinaus ist Vorschrift, dass die Hunde täglich eine Stunde Auslauf haben. Dies kann ein 84-jähriger selbst nicht mehr bringen. Dass die beiden in dem Käfig kein großartiger Schutz gegen Einbrecher sind, wie behauptet, ist wohl jedem klar.

Im Moment sieht es so aus, dass die beiden Hunde die nächsten Monate wohl nicht aus ihrem Verlies kommen. Wir bleiben hier aber am Ball. Denn Verordnung ist Verordnung und sie muss eingehalten werden.  

H. Hiller

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