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22.02.2009 Katzen in der Deggendorfer Zeitung vom Samstag Stellungnahme des Vorsitzenden zu dem Zeitungsbericht |
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Auf den Bericht werde ich erst in ein paar Tagen genauer eingehen. Aber ein paar Dinge muss ich sofort klären. Der Hinweis, dass ich zu einer Stellungnahme nicht zur Verfügung stand ist falsch. Tatsache ist, der Artikelschreiber Bergbauer hat nicht im Tierheim angerufen um mich zu erreichen. Wäre nicht schwer oder besonders viel Aufwand gewesen. Wie ich
bereits vor Monaten in "Aktuell" ausführte, haben die hohen Kosten
für die Miezen unsere finanziellen Reserven sehr belastet. Da war es geradezu
meine Pflicht als Vorsitzender, Frau Weigl auf gebotene Sparsamkeit
hinzuweisen. Der Futterverbrauch stand in keinem angemessenen Verhältnis mehr
zur Anzahl der Katzen die vom Verein versorgt werden. Wo wird das Futter wohl
hingegangen sein? Selbstverständlich wurden und
werden sämtliche erforderliche tierärztliche Maßnahmen für alle Tiere für
die wir in Verantwortung stehen durchgeführt. Unsere Tierarztkosten betragen durchschnittlich 2.500 Euro im Monat. In Einzelfällen werden auch hunderte von Euros für ein Tier ausgegeben, wenn dies erforderlich ist. Wenn Frau Weigl in dem Bericht den Eindruck erweckt hat, ich würde darauf drängen, dass erforderliche Behandlungen unterbleiben, so ist das schlichtweg eine Sauerei. Wie viele von Ihnen wissen kommen wir auch sehr oft für die Behandlungskosten für Miezen und Hunde (auch für Kastrationen) auf, wenn es sich die Tierhalter aus finanziellen Gründen (Hartz IV, kleine Rente usw.) nicht leisten können. Dies ist nämlich immer noch besser, als wenn die Tiere unversorgt bleiben, bzw. im Tierheim landen. Die Tierärzte unterstützen uns Gott sei Dank in diesen Bemühungen. Generell bleibt zu sagen, dass nur ein Tierheim, das ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung hat geöffnet bleiben kann um seiner Aufgabe , nämlich Tieren in Not zu helfen, nachkommen kann. Vor acht Jahren stand der Verein vor der Pleite und die Schließung des Tierheims stand bevor. Ein geschlossenes Tierheim kann niemand mehr helfen. Dies wird sich zumindest solange nicht wiederholen, solange ich Vorsitzender bin. Sparsamkeit und verantwortungsvoller Umgang mit den Beiträgen, Patenschaften und Spenden bleibt daher oberstes Gebot. Herbert
Hiller |